Welche Kamera ist da die wohl die richtige?

  • Danke für den Impuls.

    Das ist eine gute Idee. Ich versuche es beim nächsten mal mit festgelegtem ISO Wert.

    Das ist eine gute Idee. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Liebe Grüße

  • Probieren geht über studieren.

    Irgendwie haben alle hier Recht.

    Bei einer so alten Kamera würde ich auch über etwas Neues nachdenken, da der Autofokus schon Lichtjahre entfernt ist.

    Wenn es günstiger sein soll, Sony A6400 mit Sigma 56 f1.4. Da du kurze Verschlusszeiten nutzt, braucht‘s kein Stabi.

    Wenn es noch lichtstärker im dunklen Wald sein soll, dann Vollformat Sony A7iii mit dem Sony 85 f1.8

    Entrauschung via SW wirst du aber machen müssen von den Waldfotos.
    Mit beiden Kombis wirst Du tolle bewegte Portraits machen.


    Aber auch jede aktuelle Kamera anderer Hersteller können das. Das Objektiv ist sehr wichtig.

    Viel Erfolg!

    Wenn wir eine Situation

    nicht ändern können,

    müssen wir

    uns selbst ändern.

    Viktor Frankl

  • Hallo Shirley,

    ich kann Mark nur zustimmen! Genau diese Kombi hatte ich auch lange. Ich habe damit Geburtstage, Weihnachten etc. zuhause und bei der ganzen Familie fotografiert.

    Mittlerweile habe ich auch eine Kamera, die einen IBIS besitzt...das der mir jetzt besonders hilft ist mir bislang nicht aufgefallen.

    Ich habe mit der 6400 immer gern bis etwa 3200 oder ab und zu auch 6400 ISO fotografiert. Ab den Werten habe ich dann bauchgefühlsmäßig "zuviel" rauschen gesehen. Gerade Wenn der Weihnachtsmann kommt und die Kinder Gedichte vor dem Weihnachtsbaum bei gemütlichem Licht oder sowas vortragen sollen, fand ich die Bilder viel zu rauschig. Für mich gab es zwei Lösungen.....bei Familienveranstaltungen blitzen...bißchen doll. Dann habe ich mir eines der bekannteren Denoiser gekauft...ich glaube im Angebot damals für so 50 Euro oder so...kein Abo. Bei ausgewählten Bildern, jage ich diese dann dadurch und bin jedes Mal hellauf begeistert. Falls du das Lightroom Abo hast, sollte das dort ja auch gut gehen.


    Falls du immer noch nach einem neuen Gehäuse suchst: Die A6400 habe ich mir damals zugelegt nachdem ich eine Vielzahl online Reviews, Videos etc angesehen habe. War zwar eine gute Entscheidung, aber vermutlich nur ,weil ich relativ kleine Hände habe.

    Bei dem Kauf meiner aktuellen Kamera habe ich entschieden, einer Empfehlung zu folgen und mal alles in die Hand zu nehmen. Ich bin also zu mehrere der großen Elektro Händler gegangen und hab über mehrere Wochen immer wieder mehrere Kameras in der Hand gehabt. Eines Tages durfte ich eine der neueres Nikon Z7/6 anfassen.....tja direkt verliebt. ABER ich habe mich dann nochmal schlau gemacht, was die Objektive, die ich gern hätte.... Lichtstärke, Zoombereich etc. Da bin ich dann leider vom Hocker gefallen :smiling_face: Bei meinem Gehalt und vor ALLEM bei meinen Interessen, bin ich bei einem anderen System gelandet, das mir wahnsinnig Spaß macht und dass genug Komfort für meine Bedürfnisse bietet (mehr Knöpfe beispielsweise). Mittlerweile habe ich in unserer Wohnung Bilder in 60x90 hängen, die mit APSC geschossen wurden. Auf Instagram sieht kein Mensch den Unterschied.


    Aber nochmal in Kürze meine Empfehlung: Such die Modelle aus, die dir gefallen, geh sie anfassen. Lass dich im Zweifel im Laden (Fachhandel) beraten, bei meinem hiesigen Laden ,darf ich die Sachen sogar vor der Tür ausprobieren. Dann schau nach welches Ecosystem du dir leisten kannst oder willst...und dann hab Spaß damit.

    Ich hoffe das ganze Gelabert konnte dir etwas weiterhelfen. Die Kamerawahl Diskussion nimmt ja nie ein Ende :smiling_face:

    Liebste Grüße aus dem Kieler Umland

  • Ich fotografiere Wildlife auch mit ISO-Automatik, je größer der Sensor umso besser funktioniert das. Wenn das Licht nicht ausreichend ist und die Entfernung zum Motiv zu groß wird, zerfallen die Bilder aber, da hilft auch keine Software mehr, auch wenn da mittlerweile sehr viel möglich ist.

    Das was du planst zu machen ist, obwohl es ähnlich klingt doch sehr unterschiedlich und bedarf unterschiedlicher Objektive im Bezug auf Brennweite sowieso aber auch im Bezug auf die Lichtstärke.

    Wenn du deine Kinder im dunkleren Wald fotografieren möchtest, spielt der Abstand zum Motiv keine so große Rolle, du kannst wenn du das möchtest relativ nah ran und zur Not sogar Blitzen oder andere zusätzliche Lichtquellen installieren und nutzen. Man braucht dafür auch nicht unbedingt ein Teleobjektiv sondern eine Lichtstarke Festbrennweite, macht da das meiste möglich, ich kenne mich aber mit Portrait nicht so aus, deswegen werde ich da eventuell noch korrigiert.

    Ich meine aber mit einem 50mm und/oder 85mm 1.4 als Beispiel bist du für Portrait sicher recht gut aufgestellt. Ich habe mir vor Weihnachten das 50mm 1.8 von Sony für 135 € gekauft, ganz feine Linse. Im Bezug auf Autofokus nicht mehr auf der Höhe der Zeit aber sonst richtig gut für das Geld. Aber bei Wildlife kannst du solche Linsen vergessen, da hast du zwar eine tolle Lichtstärke aber viel zu wenig Brennweite, dass funktioniert bei Wildtieren definitiv nicht, abgesehen von mal einem Glücksshot.

    Für Wildlife werden die Distanzen schnell relativ groß, dass heißt du brauchst ein Teleobjektiv. Wenn du das in lichtstark haben möchtest, sagen wir mal 2.8, bist du bei einem 400 mm bei mehr als 10.000 €, bei 300 mm bei etwa 6.500 € und bei 200 mm bei etwa 3.000 €. 200 mm sind aber schon wieder zu wenig Brennweite für Wildlife. Was haben diese Objektive neben dem recht hohen Preis gemeinsam, außer das sie wohl sehr gut sind? Sie sind sehr groß und ordentlich schwer.

    Also musst du beim Teleobjektiv auf Lichtstärke verzichten, dass reduziert die Größe, auch das Gewicht und am Ende dann auch den Preis. Hier findet man gute Linsen auch bei Drittherstellern. Weniger Lichtstärke und dann noch kurze Belichtungszeiten bedeuten aber auf größeren Distanzen auch, dass man ein gutes Rauschverhalten eben doch recht gut gebrauchen kann und es hilft ungemein, sonst fallen die Bilder einfach auseinander und der Frust kann recht hoch sein. Das passiert aber in der regel nur bei schwierigem Licht, bei Sonnenschein, sollte das alles recht gut funktionieren.

    Für viele sind richtige Fotografen nur die, die manuell fotografieren, also deren Bild entsprichst du komplett. Ich bin aber komplett bei Jens-Uwe, manuell ist sicher nett aber nicht immer der richtige Ansatz. Im Wildlife macht aus meiner Sicht die Zeitpriorität einfach Sinn. Bewegt sich mein Motiv verkürze ich die Zeit und sitzt es ruhig verlängere ich die Belichtungszeit immer im Einklang mit der ISO. Die Blende ist meistens offen, weil die großen Objektive eben viel Licht schlucken, es sei denn man kauft sich einen Kleinwagen als Objektiv.

    Mein Vorschlag wäre du überlegst dir nochmal genau welche Art der Fotografie dir am wichtigsten ist und in Zukunft sein könnte und danach entscheidest du dein weiteres Vorgehen. Generell kann man natürlich mit allen Kameras alles Fotografieren und bei tollsten Licht ja sowieso aber es gibt Unterschiede und gerade im Wildlife spielt auch die Wahl der Kamera und nicht nur des Objektives eine Rolle.

    Das sind aber nur wieder Gedanken von mir und keine Vorgaben für irgendwelches handeln.

  • Ich behaupte sogar, bei sich bewegenden Tieren unabdingbar und das tun sie öfter und manchmal auch ganz plötzlich :smiling_face_with_sunglasses:

    Na da gibt es so Experten, die sehen das grundsätzlich anders :smiling_face: wobei da geht es dann oft auch nur noch um das generelle dagegen sein, glaube ich. :smiling_face_with_halo:

  • Spannender Beitrag, was ist es denn am Ende geworden oder läuft die Findungsphase noch? Wir sind von der A6300 auf die A6700 umgestiegen, man muss zwar die Bilder immer noch selbst machen aber der Rest wirkt wie eine andere Zeit. Wir geben die A6700 nicht mehr her und nutzen die A6300 jetzt gar nicht mehr.

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!