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  1. Das Forum für Hobbyfotografen und Videografen
  2. Daniel N.

Posts by Daniel N.

  • Sony A7R VI

    • Daniel N.
    • June 10, 2026 at 1:14 PM

    Hallo zusammen, wir haben heute mal ein etwas anderes kleines Video veröffentlicht. Kein Review, kein klassischer Kameratest und auch kein Video mit einem ausführlichen Voice Over, sondern einfach ein paar ruhige Naturmomente, die bei den ersten Versuchen mit der Sony A7R VI entstanden sind.

    Wie so oft lag meine erste Priorität nicht direkt bei den Fotos. Auch deshalb, weil ich für meine Art zu fotografieren, also ohne Serienbildfunktion, keine riesigen Veränderungen erwartet habe. Spannender war für mich zunächst der Videobereich. Gefilmt wurde unter anderem mit dem 100 mm Macro GM in Verbindung mit dem 2x Telekonverter sowie mit dem Sony 200–600 mm G. Die Aufnahmen entstanden je nach Szene in 4K/60 oder 4K/120 und wurden später in einer 30-fps-Timeline als Zeitlupe genutzt. 8K/30 steht für mich ebenfalls noch auf der Liste, spielte bei diesen ersten Aufnahmen aber noch keine Rolle.

    Für uns war das auch deshalb spannend, weil wir die A7R VI nicht mehr nur als Fotokamera sehen. Sie soll bei uns künftig auch im Videobereich eine noch größere Rolle spielen als ihre Vorgängerin und im Idealfall hoffentlich gleich zwei Kameras ersetzen. Zumindest ist das aktuell der Plan.

    Gerade bei Vögeln, kleinen Bewegungen im Gras, Wasser und Lichtstimmungen ist Zeitlupe für uns immer wieder ein schönes Mittel, um kurze Momente etwas bewusster wirken zu lassen. Das ist nun auch mit 120 FPS in 4k möglich und der erste Eindruck hat auf jeden Fall schon einmal Spaß gemacht. Natürlich war bei diesen ersten Versuchen noch nicht alles optimal eingestellt. Auch der Punkt, dass ich den Fokus zwischen Foto und Video nicht dauerhaft getrennt halten kann, sorgt zwischendurch für den einen oder anderen nicht ganz perfekten Moment. Aber auch das gehört bei uns irgendwie dazu.

    Im Video ging es ganz bewusst nicht darum, technische Daten zu bewerten oder einen Vergleich zur A7R V zu ziehen. Solche Videos planen wir aktuell gar nicht mehr. Wir wollen einfach das nutzen, was wir haben, und daraus Videos machen, ohne den Technikteil wieder in den Vordergrund zu stellen, der unsere Inhalte lange geprägt hat. Am Ende war es eher ein erster persönlicher Versuch, die Kamera draußen in unserer normalen Umgebung einzusetzen und zu schauen, was passiert. Also raus aus dem Fotoladen, rein in die Muldewiesen, heimfahren, Daten sichern und am nächsten Morgen gleich noch einmal los. Nur diesmal mit einem anderen Objektiv auf der Kamera.

    Die Aufnahmen fanden wir dann aber doch zu schade, um sie nicht zu teilen. Also entstand daraus dieses ruhige Video, ganz ohne Kommentar, nur mit Musik und dem Fokus auf Natur, Bewegung und kleine Momente.

    Hier geht es zum Video:

    Wenn die Natur den Takt vorgibt – Stille Momente an der Mulde
    📍 9 Minuten Stille an der Mulde: Manchmal braucht es keine großen Worte, keine Erklärungen und keinen Technik-Check. Es reicht, am Ufer der Mulde zu stehen,...
    youtu.be

    Ein paar ergänzende Fahr- und Bewegungsszenen stammen übrigens aus der GoPro Mission 1 Pro, die bei den Runden ebenfalls mit dabei war und ihre ersten Minuten gefilmt hat. Alles ist aus der Hand gefilmt. Es kamen keine weiteren Hilfsmittel zum Einsatz, keine Filter, kein zusätzliches Licht und auch kein Gimbal.

    Wer mag, schaut gern mal rein. Über Feedback freuen wir uns natürlich, auch wenn ich weiß, dass hier im Forum eher Fotos im Mittelpunkt stehen.

  • Odysee einer Fotoerlaubnis für U-Bahnstationen in HH

    • Daniel N.
    • June 7, 2026 at 11:21 AM
    Quote from jubfoto

    Da war vermutlich gut geschultes Personal unterwegs :smiling_face_with_sunglasses:

    Wobei es bei dir schwierig wird, zumindest bei einer Verwendung auf deinem Kanal - Stichwort Monetarisierung, hast du ja mit Moritzburg schon erlebt.

    Ja das ist ja mittlerweile bei allem so, ist immer ein bisschen eine Grauzone in der wir uns da bewegen, da es bei keine Ahnung 300 Aufrufe für so ein Videos zu einer Gerinfügigkeitsentscheidung kommen würde, so zumindest hat man mir das mal erklärt. Schloss Moritzburg war ja die Geschichte mit der Drohne, dass ist ja wieder ein bisschen was anderes, weil es dort generell verboten ist, ich aber gar nicht wusste das es privat ist und deshalb in den Apps nicht angezeigt wurde. Was die anderen Bilder und Videos anging ja auch da habe ich den Hinweis bekommen, dass privat und dann keine gewerbliche Nutzung aber mit dem Hinweis das es bei den Aufrufzahlen schon ok ist, dennoch blieb da bei mir so ein bisschen ein komischer Eindruck zurück und deshalb waren wir auch nicht wieder da.

    Quote from jubfoto

    Da kannst du nach meinem Wissenstand und den Informationen aus Drone Maps 24 so gut wie überhaupt nicht ohne Genehmigung abheben. Ausnahmen bilden einige südlich gelegene grüne Bereiche und die Möglichkeit angrenzend nach der 1:1 Regel.

    Interessant bleiben aber die vielen Lücken, bei denen du bis 50m AGL aufsteigen darfst. Da wird es dann aber schnell unübersichtlich, weil oft auch Wasserstraßen und Bahnanlagen angrenzen - aber mit 1:1 wärst du wieder auf der sicheren Seite.

    Doch man darf dort fliegen, das Gelände gehört der Hafengesellschaft und dort bekommt man auch eine Genehmigung die man unbedingt haben sollte, weil das von der WaPo auch kontrolliert wird, habe ich sogar selbst schon beobachtet. Aber die Genehmigung alleine reicht nicht, man muss den Flug als solches anmelden und hier habe ich keine für mich vertrauensvollen Auskünfte bisher bekommen. Ich habe auch Kontakt zu Leuten die da regelmäßig fliegen, die widerum tun sich schwer die Infos weiterzugeben und so lange ich da keine 100 % sicheres Gefühl habe, lasse ich das, denn wie du ja auch schreibst es sind Bundeswasserstraßen, es ist Schiffsverkehr und mitten in einem Industriegebiet, dass ist mir dann einfach zu teuer, wenn ich da nicht alles habe was ich brauche. Mir war aber der Aufwand für die Cruise Days im letzten Jahr schon zu viel so das ich hier dann auch nicht mit aller intensität alles abgeklärt habe.

    Quote from jubfoto

    Im Gegensatz zu anderen, empfinde ich das fliegen mit einer Drohne nicht als sehr eingeschränkt, wenn man sich einmal damit richtig beschäftigt. Hier meine ich aber tatsächlich nur jene unter 250 gr + Kamera. Die Frage ist doch immer, was möchte man. Sehr oft benötigt man keine Flughöhen über 50m, persönlich komme ich vielfach mit 20m aus. Da kann ich sogar in der Nähe von Bahnanlagen und Schifffahrtslinien aufsteigen - immer die 1:1 Regel im Blick.

    Das man in Naturschutzgebieten und Vogelschutzgebieten die Drohne am Boden lässt, versteht sich von selbst. Was hindert einen aber daran zu dokumentarischen Zwecken ( als B-Roll) außerhalb jener Gebiete Übersichtsaufnahmen in 120m zu machen, das genügt oft, wenn man dann den Rest im Schnitt richtig positioniert.

    Das sehe ich ganz genauso und mit dem A2 Schein, ist abgesehen vom Überflug über Personen alles identisch und da bin ich auch nicht mehr so ganz ängstlich wie früher aber im Hamburger Hafen oder über der Hafencity und der Innenstadt, wo man, wenn man alles hat auch wirklich fliegen darf, da möchte ich absolute Gewissheit haben.

  • GoPro Mission 1

    • Daniel N.
    • June 7, 2026 at 6:54 AM

    hmmm weiß ich nicht so richtig Werner. Die Ace Pro der ersten Generation fand ich gut und habe ich oft genutzt, weil sie anders war. Die Ace Pro 2 hingegen hat mir gar nicht gefallen, nach wenigen Touren habe ich wieder zur GoPro 13 gegriffen und die Ace Pro 2 im Freundeskreis zum Preis der Steuer die ich darauf zahlen muss wieder abgegeben. DJI weiß ich nicht da war die 2er die erste und letzte die ich hatte, mit der Nano bin ich sehr glücklich.

    Die Bildqualität der Mission 1 Pro ist in 8k runtergerendert auf 4k ein Wahnsinn. Es gab nicht wneige die GoPro kritisiert haben, dass die 13er viel zu schlecht sei, ich habe das anders gesehen aber durch das permanente schlechtreden auch vieler gehypter Insta360 Influencer kam GoPro nicht erst mit der 13 richtig unter Druck und dann wohl zu lange gebraucht aber hoffentlich noch rechtzeitig die Mission 1 Pro rausgehauen. Ich bin Schockverliebt, ich habe noch nicht ganz die optimalen Einstellungen gefunden damit alles gut funktioniert was ich mache aber der Schritt ist nur noch ein kleiner. Ja das Teil ist teuer aber was da rauskommt hätte ich nicht für möglich gehalten. Klar ist nur ein Strohfeuer die beiden anderen werden werden zeitnah nachlegen und den Preisdruck dann auch wieder erhöhen und wohl auch wieder ein bisschen besser sein aber das GoPro so ein Ding landet hätte ich zumindest so nicht erwartet. Wie weiter oben geschrieben, dass ist zum ersten mal seit vielen Jahren bei mir bei einer Kamera so, dass ich hier von einer Revolution und nicht Evolution sprechen würde.

    Das mit den Griffen fand ich auch recht schwierig sowohl bei Insta360 als auch jetzt bei GoPro, nur hier kann man den Griff auch gut so umbauen das er als Schutzkäfig dienen kann für Hochkant und Querformat Mountmöglichkeiten bieten einen Kaltschuh dazu, sich doch recht wertig anfühlt und wie er sich als Shoot & Gun schlägt werde ich mal in Ruhe testen und eine Tour nur mit der Mission 1 Pro machen. Ich sage aber auch ich hätte ihn nicht gekauft, hab ihn als Gratiszugabe für meine blinde Vorbestellung mit dabei gehabt.

    1080p mit 960 FPS ist schon spannend ist aber der einzige Modus der mir von der Qualität nicht mehr zusagt aber für mal was ganz spezielle ist auch das ok und 960 FPS das ist der Hammer. 4k mit 240 FPS bietet Möglichkeiten die kannte ich so noch nicht und das schaut richtig gut aus und das 8k Material ist in den Einstellungen die ich nutzen einfach ein Traum, dass im schnitt auf 4k gedwonsampelt sieht verdammt gut aus, ich glaube ich habe noch nie ein so schönes Bild aus einer Kamera out of cam aufgenommen, habe aber die 8k bei der RV nie genutzt weil nur 25 FPS möglich waren und bei der RVI austechnischen Gründen diese noch nicht nutzen kann aber das finde ich zumindest unfassbar gut was Gopro da gemacht hat.

    Das neue Menü, was eigentlich nicht neu sondern nur überarbeitet und stylisch etwas angepasst ist, war sofort wie nach hause kommen, alles da wo ich es suche hinzu ein kamen ein paar sinnvolle Ergänzungen und ich hoffe GoPro bringt auch noch ein paar Objektive raus, ND-Filter gibt es ja bereits habe ich aber noch nicht gekauft. Externes Mikrofon geht jetzt natürlich auch weiterhin per Bluetooth aber auch direkt per USB-C, es ist nicht mehr zwingend erforderlich einen Media Mod zu nutzen, der bald erscheinen soll, es geht auch ohne und hier finde ich ist das der richtige Schritt von GoPro.

    Der Preis dafür, ist ein um 50g höheres Gewicht was mancher ganz sicher auch merken wird und es gibt leider keine 5k und 2,7k mehr. Bisher hatte ich 0 technische Probleme, eine unfassbar gute Akkulaufzeit und ich probiere ständig rum und teste für mich habe die Kamera jeden Tag auf den Weg ins Büro dabei und probiere unterschiedliche Szenarien um für unsere Reise im August das maximale rauszuholen.

    Ich will keine Werbung machen, keine Empfehlungen geben, ist einfach mein erster Eindruck nach einer Woche und dieser Eindruck wird gefühlt immer besser. Ja die Kamera ist nicht günstig aber ein echtes Monster und momentan wohl das mit Abstand beste was man in diesem Bereich derzeit kaufen kann. GoPro hat auf jeden Fall geliefert und ich hoffe sie bekommen die Kurve und bleiben noch lange am Markt.

    So wir ziehen jetzt los, mit RVI und GoPro Mission 1 Pro.

  • Odysee einer Fotoerlaubnis für U-Bahnstationen in HH

    • Daniel N.
    • June 6, 2026 at 6:34 PM

    Mein Gott, was stimmt nur in diesem Land nicht. Ich filme und fotografiere da immer, hat man ja auch in unseren letzten YT-Videos aus Hamburg wieder sehen können. Das Sicherheitspersonal unter anderem an den Landungsbrücken und U4 HafenCity, haben sogar noch freundlich gegrüßt. Da weiß wohl wie so oft in Deutschland die linke Hand nicht was die rechte macht. Ich hatte meine Mavic 4 Pro allerdings auch gleich im Kofferraum liegen lassen, weil ich bis zur Ankunft und auch nicht bis zur Abfahrt geschafft habe, irgendwie durchzudringen was ich machen muss damit ich im Hafen fliegen darf. Verrücktes Land und da wo es ginge bekomme ich die Drohne nicht mit aufs Schiff weil AIDA sagt nee ist nicht, sie wollen ja eh bloß vom Schiff aus fliegen :pouting_face: Alles verrückt...

  • GoPro Mission 1

    • Daniel N.
    • June 6, 2026 at 1:00 PM

    Der Grip ist dann doch ein bisschen mehr als bei Insta360 und bietet einige sinnolle Möglichkeiten die ich so gar nicht auf dem Schirm hatte. Eigentlich wollte ich ihn abgeben aber jetzt muss er bleiben aber schaut selbst:

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  • Sony A7R VI

    • Daniel N.
    • June 5, 2026 at 11:41 AM

    Danke Richard, ich konnte noch nicht so viel mit der R VI machen aber der Ersteindruck aus dem Geschäft hat sich auch auf den ersten beiden Touren mehr als nur bestätigt. Die A6400 hatte ich auch schon öfters in der Hand. Meine Schwester hat sie auch und sie ist sehr zufrieden auch wenn sie nur noch wenig zum Einsatz kommt.

  • SONY 100-400 F4.5 GM, kein Thema?

    • Daniel N.
    • June 3, 2026 at 4:03 PM

    Spannendes Thema, und ich kann deine Begeisterung für das neue 100–400 mm F4.5 GM absolut nachvollziehen. Rein technisch ist das Objektiv schon ein ziemlich beeindruckendes Stück Glas. Konstante Blende F4.5, interner Zoom, relativ geringes Gewicht für diese Klasse, schnelle AF-Antriebe und dann noch der typische GM-Anspruch bei Schärfe, Bokeh und Verarbeitung. Gerade für Sport, Wildlife und Reisen ist das schon eine sehr starke Kombination.

    Bei mir ist das Interesse definitiv auch da, aber aktuell eher aus technischer Neugier als aus konkreter Kaufabsicht. Nach dem Kauf der A7R VI, der GoPro Mission 1 Pro und der DJI Mavic 4 Pro ist unser Budget für 2026 ehrlich gesagt schon ziemlich ausgereizt, was die Finanzierung von "Hobbyequipment" angeht. Das Geld muss ja auch erstmal verdient werden. Irgendwann muss man sich dann auch selbst bremsen, sonst steht irgendwann mehr Technik im Schrank als man Motive vor der Kamera hat.

    Ich hatte eine Zeit lang auch mal über das 400–800 mm nachgedacht, gerade weil es für Wildlife natürlich extrem reizvoll ist. Am Ende habe ich aber für mich entschieden, dass ich mit der hohen Auflösung der R V beziehungsweise jetzt R VI und dem Crop-Potenzial erstmal gut leben kann. Seit 2021 bin ich mit dem 200–600 mm unterwegs und auch wenn dieses Objektiv gefühlt gerade nicht mehr das beste Standing hat, weil die neuen GM-Linsen natürlich in vielen Punkten besser sind, vermisse ich für meine Art der Fotografie aktuell nicht wirklich viel. Das heißt nicht, dass ich den Reiz nicht verstehe. Ganz im Gegenteil. Seit ich das 24 mm GM und besonders das 100 mm Macro GM nutze, verstehe ich sehr gut, warum solche Linsen faszinieren. Da merkt man einfach, dass bestimmte Objektive nicht nur technisch besser sind, sondern auch Spaß machen und irgendwie Lust auf Bilder wecken.

    Aber genau da liegt für mich der Punkt: Wenn ich rund 5.000 Euro für ein Objektiv ausgebe, muss es bei mir auch regelmäßig und bewusst im Einsatz sein. Ein Objektiv in dieser Preisklasse nur ab und zu an die Kamera zu setzen, wäre für mich persönlich schwer zu rechtfertigen. Bei Kameras oder Actioncams ist das etwas anderes, weil sie bei uns ständig im Einsatz sind. Die GoPros laufen regelmäßig, die A7R V und jetzt die A7R VI sind zentrale Werkzeuge für Foto und ganz besonders Video. Da fühlt sich so eine Investition für mich anders an. Bei der Drohne habe ich mich schon schwergetan, weil das ebenfalls ein gezieltes Werkzeug ist und nicht ständig genutzt wird. Den Kauf habe ich aber bisher keine Sekunde bereut, weil sie uns Perspektiven ermöglicht, die wir sonst schlicht nicht bekommen würden. Beim 100–400 F4.5 GM bin ich mir dagegen nicht sicher, ob ich mich nach einiger Zeit nicht ärgern würde, weil das 200–600 für meine aktuellen Ansprüche eben doch ausreichend ist.

    Dazu kommt, dass sich meine Fotografie in den letzten Monaten stark verändert hat. Das hat auch sehr viel mit äußeren Einflüssen zu tun. Ich filme aktuell deutlich intensiver und dokumentiere lieber komplette Erlebnisse, Touren und Stimmungen. Fotos entstehen dabei eher nebenbei, aber genau das fühlt sich im Moment überraschend gut an. Ich merke zwar, dass ich gerade wieder langsam an einem Scheitelpunkt zurück zur alten Liebe Fotografie stehe, aber der Weg dahin ist noch lang und ob das wieder so wird wie es mal war, bevor mir irgendwie gefühlt der Stecker gezogen wurde, ich weiß es nicht.

    Für Video bin ich mit meinem aktuellen Setup sehr zufrieden. Die A7R VI bringt uns da wieder ein Stück weiter, weil ich für 4K/120 keinen zweiten Body mehr mitnehmen muss. Allein das war für schon ein starkes Kaufargument. Aber selbst hier war es so, dass es den kleinen Test im Laden brauchte und dann auch ein bisschen schönreden aber das gehört dazu. Mittlerweile sind weitere Punkte dazu gekommen, wie der bessere Akku und eben auch 8K/30 aber auch viele weitere kleine Verbesserungen im Detail, die man erstmal unterschätzt aber wenn man sie hat auch nicht mehr missen möchte. Auch wenn ich die Videofunktionen aktuell noch nicht vollumfänglich ausreizen kann (Speicherkarten für 8k/30 10Bit 4:4:2 und 560 MBit/s zu langsam) bin ich im ersten Eindruck erstmal glücklich mit dem Wechsel aber 5.000 € für ein Objektiv, ich weiß nicht ob es das für mich wäre und bei solchen Zweifeln, lasse ich es dann lieber gleich.

    Deshalb: Ja, das neue 100–400 F4.5 GM ist ohne Frage spannend. Und ja, ich glaube auch, dass Sony hier ein richtig starkes Objektiv gebracht hat. Für jemanden, der regelmäßig Sport, Wildlife oder professionelle Fotoreisen fotografiert, kann ich den Reiz absolut nachvollziehen. Für mich persönlich wäre es aktuell aber wohl erstmal eher ein Staubfänger als ein Objektiv was ich immer auf der Kamera hätte.

    Ich wünsche euch auf jeden Fall richtig viel Freude mit dem Objektiv und bin sehr gespannt, was ihr alles mit der Zeit berichten werdet aber ich erfreue mich dann erstmal an euren Erfahrungen und versuche selbst erstmal wieder ein Stück weiter zurück zur alten Leidenschaft zu finden, was schwerer ist als gedacht, denn die A7R VI ist zu 80% im Videomodus :smiling_face_with_sunglasses:

  • Schnittprogramm Davinci Resolve

    • Daniel N.
    • June 3, 2026 at 3:33 PM

    DaVinci Resolve 21 ist final verfügbar – was ist wirklich neu?

    Mit DaVinci Resolve 21 ist die neue Version der Schnitt-, Farbkorrektur-, Audio- und Effektsoftware von Blackmagic Design nun final verfügbar. Wie gewohnt gibt es weiterhin eine kostenlose Version sowie die kostenpflichtige Studio-Version. Blackmagic führt Resolve 21 offiziell auf der eigenen Produktseite und im Downloadbereich. Die Studio-Version wird weiterhin mit einem Einmalkaufpreis verfügbar sein.

    Das war die kürzeste Betaphase die ich bisher miterlebt habe bei Blackmagic.

    Die wohl größte Neuerung bleibt die neue Photo Page. Damit öffnet sich DaVinci Resolve deutlich stärker in Richtung Fotobearbeitung. Laut Blackmagic lassen sich Fotos direkt in Resolve importieren, verwalten und anschließend mit den bekannten Farbwerkzeugen bearbeiten. Besonders interessant ist dabei, dass die Bearbeitung auf der Photo Page mit der Color Page verzahnt ist und auch der bekannte nodebasierte Workflow für Standbilder genutzt werden kann.

    Die neue Photo Page

    Die Photo Page bringt Werkzeuge nach Resolve, die bisher eher aus klassischen Fotoprogrammen bekannt waren. Fotos können in Alben organisiert, bewertet und gefiltert werden. Blackmagic nennt unter anderem Filter nach Bewertung, Markierung, Clipfarbe sowie danach, ob ein Bild bereits bearbeitet wurde oder nicht. Damit wird Resolve nicht automatisch zu einem vollständigen Lightroom-Ersatz, aber es wird für Fotografen und Hybrid-Creator deutlich interessanter.

    Spannend ist auch, dass Fotos in ihrer ursprünglichen Auflösung zugeschnitten und neu gerahmt werden können. Die Bearbeitung bleibt dabei nicht-destruktiv, das Originalbild wird also nicht direkt verändert. Für alle, die ohnehin mit RAW-Dateien arbeiten und ihre Bilder farblich stärker in Richtung Filmlook entwickeln möchten, ist das ein ziemlich relevanter Schritt.

    DaVinci-Farbwerkzeuge jetzt auch für Fotos

    Blackmagic betont besonders, dass die bekannten Farbwerkzeuge von Resolve nun auch für Standbilder genutzt werden können. Dazu gehören unter anderem Primärkorrekturen, Kurven, Qualifier, Power Windows und der Node Editor. Damit lassen sich Fotos ähnlich wie Videomaterial graden. Gerade für Nutzer, die Foto und Video farblich einheitlich gestalten möchten, könnte das ein großer Vorteil sein.

    Auch Resolve FX und OpenFX-Plug-ins lassen sich laut Blackmagic auf Standbilder anwenden. Zusätzlich können LUTs direkt auf der Photo Page genutzt oder Looks als LUTs erstellt werden, um sie später zum Beispiel in der Kamera oder beim Monitoring einzusetzen.

    KI-Funktionen in Resolve 21

    Resolve 21 bringt außerdem neue KI-Werkzeuge. Blackmagic nennt hier unter anderem AI IntelliSearch, mit dem Medien nach Personen, Objekten oder gesprochenen Begriffen durchsucht werden können. Die Ergebnisse erscheinen anschließend als Clips im Media Pool, was vor allem bei größeren Projekten die Organisation beschleunigen soll.

    Weitere neue KI-Funktionen sind unter anderem AI Speech Generator, AI CineFocus, AI UltraSharpen und AI Motion Deblur. Der Speech Generator kann aus Text Sprache erzeugen und laut Blackmagic sogar anhand eines kurzen Stimmbeispiels eine eigene Stimme generieren. AI CineFocus soll nachträglich Fokuspunkt und Tiefenschärfe beeinflussen können. AI UltraSharpen dient zum Schärfen von Bewegtbildmaterial, während AI Motion Deblur Bewegungsunschärfen reduzieren soll.

    Hier sollte man aber realistisch bleiben: Solche Funktionen klingen auf dem Papier immer spektakulär. Wie gut sie im Alltag wirklich funktionieren, hängt stark vom Material, vom Rechner und vom konkreten Anwendungsfall ab. Gerade bei KI-Werkzeugen lohnt sich also ein eigener Test, bevor man sie fest in den Workflow übernimmt.

    Verbesserungen bei Cut, Edit, Color, Fusion und Fairlight

    Auch abseits der Photo Page wurde Resolve 21 erweitert. Blackmagic nennt verbesserte Keyframes und eine bessere Unterstützung für Grafikformate auf der Cut- und Edit-Page. Auf der Color Page wurden Workflows unter anderem mit MultiMaster Trim Passes, Layer List Node Graphs und Group Versions erweitert.

    Fusion bekommt mit dem Krokodove Toolset mehr als 70 neue Grafikwerkzeuge. Das ist vor allem für Motion Graphics, Titel, Animationen und visuelle Effekte interessant. Fairlight erhält eine neue Ordnerfunktion, mit der sich Audiospuren besser organisieren und navigieren lassen.

    Direkte Kameraanbindung für Fotos

    Eine weitere Neuerung betrifft die direkte Aufnahme von Fotos in Resolve. Blackmagic beschreibt eine Tethering-Funktion für Sony- und Canon-Kameras. Damit lassen sich Kameras direkt mit DaVinci Resolve verbinden, inklusive Live View und Einstellungen wie ISO, Belichtung und Weißabgleich. Die aufgenommenen Bilder landen direkt in einem Album.

    Für klassische Videonutzer ist das vielleicht weniger wichtig. Für Fotografen, die im Studio arbeiten oder bestimmte Looks direkt kontrollieren möchten, kann diese Funktion aber durchaus spannend sein.

    Meine persönliche Einordnung

    Für mich ist DaVinci Resolve 21 weniger ein kleines Update, sondern eher ein strategischer Schritt. Blackmagic versucht offensichtlich, Resolve noch stärker als zentrale Kreativsoftware zu positionieren. Nicht mehr nur Schnitt, Colorgrading, Ton und Effekte, sondern jetzt auch Fotobearbeitung.

    Ob Resolve 21 damit Lightroom ersetzt? Eher nicht sofort. Dafür sind viele Fotografen zu stark in ihren bestehenden Katalog- und Archivsystemen verwurzelt. Aber für alle, die ohnehin viel mit Video arbeiten und ihre Fotos eher als Teil eines größeren visuellen Projekts sehen, kann die neue Photo Page sehr interessant werden.

    Gerade für Hybrid-Creator ist das spannend: Ein Look für Fotos, Videos, Thumbnails und Social-Media-Inhalte – alles in einer Software. Das klingt erstmal ziemlich gut. Ob es im Alltag wirklich so rund läuft, muss man testen. Denn am Ende entscheidet nicht die Featureliste, sondern ob der Workflow schneller, stabiler und angenehmer wird.

    Fazit

    DaVinci Resolve 21 bringt vor allem drei große Themen mit:

    1. eine neue Photo Page für Fotobearbeitung und Bildverwaltung
    2. neue KI-Werkzeuge für Suche, Sprache, Fokus, Schärfung und Bewegungsunschärfe
    3. Verbesserungen in Cut, Edit, Color, Fusion und Fairlight

    Für Videonutzer ist es ein solides großes Update. Für Fotografen und Hybrid-Creator ist es möglicherweise sogar der spannendste Resolve-Schritt seit langer Zeit.

    Ich würde trotzdem empfehlen: Vor dem Update wichtige Projekte sichern und bei laufenden Produktionen nicht blind mitten im Schnitt umsteigen. Resolve ist mächtig, aber wie bei jeder großen neuen Version gilt: Erst testen, dann produktiv vertrauen. Sonst sitzt man am Ende wieder vor dem Rechner und fragt sich, ob das jetzt ein kreativer Workflow oder ein sehr teures Geduldsspiel ist. 😄

    Noch reicht mein fast 4 Jahre alter MacStudio mit M1 Max aus um alles machen zu können und auch das 8k Material der neuen GoPro und R VI zu verarbeiten.

  • Ist GoPro am Ende?

    • Daniel N.
    • June 2, 2026 at 11:53 AM

    Ich hatte in den letzten Wochen und Monaten auch schon oft darüber nachgedacht darüber auch mal im Forum zu schreiben aber da ich dahingehend eine sehr, ich nenne es mal spezielle Meinung habe, habe ich darauf verzichtet.

    Die ganze Geschichte ist ja leider kein neues Problem mehr, sondern zieht sich seit Monaten, wenn nicht sogar seit Jahren durch. GoPro ist schlicht nicht breit genug aufgestellt. Aber viel wichtiger, gleichzeitig drängt mit Insta360 ein Konkurrent immer massiver in den Markt, mit aggressiver Produktpolitik, hoher Innovationsgeschwindigkeit, und mit einem Werbe- oder heißt das heute Influencerbudget das seinesgleichen sucht. Das meiste davon ist staatlich subventioniert und und so ehrlich muss man ja auch sein, die Produkte sind qualitativ inzwischen absolut konkurrenzfähig und richtig gut. Wenn aber all das nicht reicht verwickelt man die Konkurenz in Patentstreitigkeiten. Ich werde mit Insta360 einfach nicht warm aber das ist was ganz persönliches. Aber dann gibt es da ja auch noch DJI, die ebenfalls tolle Produkte herstellen und zudem auch meistens um einiges günstiger sind als GoPro.

    GoPro sucht seit längerer Zeit nach Investoren oder möglichen Käufern. Dass daraus bisher nichts Konkretes entstanden ist, spricht allerdings ebenfalls eine deutliche Sprache. Wer praktisch nur auf eine Produktserie setzt, muss der Konkurrenz technisch klar überlegen sein, um dauerhaft höhere Preise rechtfertigen zu können. Genau daran hat es über Jahre gefehlt.

    Mit der Mission-Serie hat GoPro nun endlich wieder gezeigt, welches Potenzial eigentlich noch vorhanden ist. Die Produkte wirken deutlich durchdachter und innovativer als vieles zuvor. Das Problem ist nur: Innovation allein reicht nicht, wenn über Jahre Marktanteile, Vertrauen und finanzielle Spielräume verloren gegangen sind. Forschung, Entwicklung und echtes Tempo kosten enorme Summen und das haben gefühlt nur noch die Chinesen, weil dessen Regierung nur ein einziges Ziel verfolgt.

    Hinzu kommt aber, dass chinesische Hersteller wie DJI oder Insta360 unter Bedingungen agieren, mit denen westliche Unternehmen kaum noch mithalten können. Dort wird technologisches Wachstum strategisch gefördert und massiv unterstützt. In den USA existieren zwar ebenfalls Förderprogramme, aber sicher nicht in dieser Größenordnung und schon gar nicht für vergleichsweise kleine Unternehmen wie GoPro.

    Und genau deshalb wird der Druck auf GoPro auch weiter steigen. Wer technologisch nicht dauerhaft vorne bleibt oder wirtschaftlich nicht schnell genug reagiert, wird langfristig vom Markt verdrängt werden. Das gilt für kleine Unternehmen wie GoPro genauso wie für große Teile der europäischen Industrie.

  • Sony A7R VI

    • Daniel N.
    • June 2, 2026 at 9:14 AM

    Danke Micha für deine Mühen und die Unterstützung.

  • Sony A7R VI

    • Daniel N.
    • June 1, 2026 at 8:56 AM

    Danke für den Hinweis Karsten, Kabel nehme ich für die Datenübertragung aktuell immer das was bei der Mavic 4 Pro dabei war, damit ist der interne Speicher der Drohne trotz All-Intra-Aufnahmen, super schnell auf den Mac übertragen, dass Kabel macht einen super Job, welche Übertragungsrate es hat, weiß ich aber nicht. Aber wenn es All-Intra in 6k so schnell überträgt, dann sollten auch die 8k gut funktionieren. Auf jeden Fall kann es 65W Ladestrom parallel übertragen und läd die Mavic 4 Akkus parallel auf und das ebenfalls super flott.

  • Sony A7R VI

    • Daniel N.
    • June 1, 2026 at 8:05 AM

    Es würden V90 Karten ausreichen. Aktuell ist CF-Express aber sogar günstiger, wenn man nicht direkt zu Sony greift. Ich greife gerne zu Lexar auch bei den SD-Karten. Hier kosten 256 GB V90 SD aktuell 340,00 €, 512 GB 580,00 €. Eine enbtsprechende CF-Express Type-A ebenfalls von Lexar kostet mit 256 GB 200,00 € und mit 512 GB 300,00 €. Hier käme dann aber noch ein performantes Lesegerät hinzu oder man überträgt direkt von der Kamera. Was ich nicht weiß, ob mein iPad das kann, denn ich besitze keinen Laptop also in meinem Fall dann kein MacBook und habe auf Reisen immer nur mein iPad dabei was mir aber komplett ausreichte bisher. Hier muss ich mich erstmal schlau machen. Bis dahin bleibe ich erstmal bei 4k-Aufnahmen, 8k/30 mit weniger MBit/s würde aber auch mit meinen V60 gehen aber bei 8k braucht es schon auch eine entsprechende Bitrate um im Grading maximale Möglichkeiten zu bekommen und um maximal wenige Artefakte zu generieren.

    Bei Sony kosten übrigens die CF-Express mit 240 GB 299,00 € und mit 480 GB 409,00 €. Bei den SD-Karten sind wir dann bei 256 GB bei 499,00 € und 512 GB scheinen aktuell gar nicht verfügbar zu sein.

    Bis zum Urlaub ist noch Zeit, muss ich mir in Ruhe überlegen und mich schlau machen, eventuell bleibe ich auch erstmal bei 4k, denn das Budget ist nicht mehr so ganz üppig und das Jahr noch recht lang.

  • Sony A7R VI

    • Daniel N.
    • May 31, 2026 at 5:36 PM

    Hallo zusammen, unsere erste kurze und eine etwas längere Tour an die Mulde liegen nun hinter uns. Einmal waren wir mit dem 100 mm Macro und 2-fach-Telekonverter unterwegs, einmal mit dem 200–600 mm.

    Mein erster Eindruck fällt insgesamt positiv aus. Die Kamera liegt mir persönlich etwas besser in der Hand, wobei ich auch mit der A7R V keine Probleme hatte. Der Sucher ist für mich, wie ja bereits bei meinem kurzen Test im Laden festgestellt, überragend. Meine Frau war an beiden Tagen ebenfalls dabei und hatte ihre A6700 mit. Der Unterschied im Sucherbild ist schwer in Worte zu fassen. Ihr ist außerdem direkt aufgefallen, dass die Kamera etwas leichter ist. Ich selbst habe das ehrlich gesagt nicht bemerkt, es handelt sich ja auch nur um wenige Gramm.

    Der Akku hält aus meiner Sicht wirklich, was er verspricht. Über einen normalen Fototag würde ich damit problemlos kommen, zumal ich ohnehin keine Serienbildfunktion nutze. Allerdings habe ich natürlich auch wieder viel gefilmt, sowohl in 4K/60 als auch in 4K/120 mit den maximalen Bitraten, und bin damit zunächst mal sehr zufrieden. Ich hatte an beiden Tagen vorsorglich eine Powerbank dabei, habe sie aber nicht benötigt und ungenutzt wieder zu Hause abgelegt.

    Wie sich der Akku bei 8K verhält, werde ich noch sehen müssen. Aktuell kann ich 8K noch nicht so nutzen, wie ich es gern würde, da meine V60-Karten das nicht zuverlässig wegschreiben können sobald ich auch hier die maximale Bitrate auswähle. Bei den bisher genutzten Videoeinstellungen macht der Akku jedoch einen sehr guten Eindruck. Man merkt trotz der zusätzlichen Funktionen und Berechnungen in der Kamera, dass die Laufzeit erheblich länger ausfällt.

    Klar ist natürlich auch, dass ein Akkutausch zwischen A6700 und A7R VI nun nicht mehr möglich ist. Für mich ist das aber in Ordnung. Sobald der Akku verfügbar ist, werde ich mir noch einen zusätzlichen kaufen. Das Dual-Ladegerät lag der Kamera bereits bei, was ich sehr positiv finde. 119 Euro für einen Akku finde ich hingegen weniger erfreulich. Da bin ich allerdings eigen und nutze grundsätzlich nur originale Akkus vom Hersteller.

    Die leicht verbesserte Sensorstabilisierung merkt man tatsächlich stärker, als ich erwartet hatte, besonders bei längeren Brennweiten. Wie so oft war kein Stativ dabei, alles wurde aus der Hand fotografiert und gefilmt.

    Mit dem Autofokus der A7R V war ich immer sehr zufrieden. Bei der A7R VI wurde bei der Motiverkennung aber offenbar noch einmal spürbar nachgelegt. Bei der Trefferquote bin ich ehrlich gesagt noch nicht ganz da, wo ich sein möchte. Allerdings war es heute bereits am Morgen recht warm, und es war einiges in der Luft unterwegs (Atmosphärische Störungen), was man bei größeren Distanzen auch auf den Bildern gesehen hat. Das hat aus meiner Sicht natürlich nichts mit der Kamera selbst zu tun aber ich kann es eben auch noch nicht wirklich bewerten.

    Die Lese- und Schreibgeschwindigkeit ist beeindruckend. Ob sie tatsächlich fünfmal schneller ist, wie Sony es angibt, kann ich nicht beurteilen. Spürbar ist der Unterschied aber definitiv. Die Kamera ist extrem schnell wieder einsatzbereit. Auch der Wechsel zwischen Foto und Video fühlt sich schneller an.

    Leider lässt sich das Fokusfeld nach wie vor nicht getrennt für Foto und Video einstellen. Wenn bei Foto Spot eingestellt ist, gilt das auch für Video. Wenn bei Video Breit eingestellt ist, gilt das entsprechend auch für Foto. Da ich die Taste am Objektiv seit Jahren mit dem Fokusfeldwechsel belegt habe und daran gewöhnt bin, ist das für mich kein großes Problem. Trotzdem finde ich es etwas schade, dass eine getrennte Einstellung nicht möglich ist. Bei Video nutze ich gern Breit, bei Foto in der Regel Tracking Spot S. Diesen gibt es im Videomodus jedoch nicht, daher dürfte das Problem vermutlich daher kommen. Ich weiß mir zu helfen und bin es gewohnt, aber optimal ist es nicht.

    Ich weiß nicht genau ob es mit den letzten Updates auch auf andere Kameras gekommen ist aber mittlerweile kann man Wasserwaage und Histogram gleichzeitig anzeigen lassen. Bei anderen Herstellern das normalste der Welt, bei Sony lange Zeit nicht möglich.

    Ansonsten ist das Handling für mich gewohnt gut. Das Menü bietet nichts, was ich nicht bereits kenne. Alles ist dort, wo ich es erwarte, und die Möglichkeiten zur individuellen Anpassung sind wie gewohnt sehr umfangreich.

    Das Rauschverhalten scheint mir leicht überarbeitet zu sein. Ob es wirklich signifikant besser ist, kann ich aktuell aber noch nicht beurteilen, da ich bisher in keiner echten Grenzsituation war.

    Auf der ersten Tour hatte ich die RAW-Dateien auf „Komprimiert HQ“ eingestellt. Je nach Situation hatte ich allerdings den Eindruck, dass man das auch sehen konnte. Bei dieser Einstellung lagen die Dateien bei rund 60 MB. Heute habe ich, wie bereits bei der A7R V, wieder „verlustfrei komprimiert“ ausgewählt. Diese Einstellung werde ich auch beibehalten. Die Dateigrößen liegen dann bei etwa 90 MB pro Bild (Bei der RV waren es etwa 80 MB.

    Die Auflösung eines Fotos beträgt 9984 x 6656 Bildpunkte. Das ist schon beachtlich und bietet enormen Spielraum für den Crop. Nicht unbedingt bei sehr großen Distanzen im Wildlife-Bereich, aber gerade in Verbindung mit dem Makroobjektiv oder wenn das Motiv nicht allzu weit entfernt ist, lässt sich damit noch sehr viel herausholen. Genau das habe ich bereits bei der A7R V sehr gern genutzt und da hat es nun noch ein bisschen mehr Fleisch.

    Die Unterstützung in Lightroom beziehungsweise Camera RAW ist bereits vorhanden, was ich in dieser frühen Phase durchaus bemerkenswert finde.

    Das war also mein erster Eindruck nach zwei kleineren Touren. Ein echtes Urteil ist das natürlich nicht, aber der Start mit der A7R VI fühlt sich für mich bisher sehr vielversprechend aber geichzeitig auch sehr gewohnt an, was mir in Summe sehr gut gefällt.

  • Sony A7R VI

    • Daniel N.
    • May 30, 2026 at 11:44 AM
    Quote from jubfoto

    :smiling_face_with_sunglasses: Zwischen der Aussage und dem Kauf liegen ganze 8 Tage - sportlich, viel Freude mit dem Stück ...

    Das Leben ist zu kurz für irgendwann... Der Testbesuch war der Killer für mich 😁

  • Sony A7R VI

    • Daniel N.
    • May 30, 2026 at 10:53 AM

    Bevor ich tatsächlich ein finales Verbot von Karsten bekomme, bin ich gestern nach der Arbeit mit meiner besseren Hälfte dann doch noch ganz fix nach Leipzig gefahren und habe meine beiden Kameras bewerten lassen. Naja was soll ich sagen, ich hatte mir eine Wunschsumme vorgestellt, welche zwar nur knapp nicht erreeicht wurde aber mich ins grübeln brachte. Doch dann kamen noch 10% Trade-In Bonus dazu, wenn man direkt eine neue Sonykamera kauft und damit wurde dann mein Wunschpreis sogar übertroffen und ich habe sogar das Budget eingehalten und bin nun Besitzer einer neuen Sony A7R VI.

    Heute Nachmittag geht es dann zum ersten mal raus, leider bei nicht so gutem Wetter aber was solls. Jetzt muss ich erstmal schauen dass ich alles wieder so eingestellt bekomme, wie ich es bei den anderen beiden Kameras hatte und gewohnt bin um die Kamera wieder blind bedienen zu können.

    Leider reichen meine V60 Speicherkarten nicht aus um die maximale Bitrate in 8k wegzuschreiben, da muss ich also über kurz oder lang, wenn ich 8k nutzen möchte nochmal investieren.

    Was ich trotz der anscheinend um welten besseren Akkulaufzeit nicht verstehe ist, warum man zum Release keinen zweiten Akku diret mitkaufen kann, diese kommen erst Mitte Juni auf den Markt bis dahin muss ich mit einem auskommen. Für Foto gar kein Problem, bei Video könnte es spannend werden.

    Ich werde hier natürlich berichten, wenn mir was auffällt oder es Dinge gibt wo ich denke das sie interessieren könnten.

  • GoPro Mission 1

    • Daniel N.
    • May 30, 2026 at 10:43 AM

    Der Ersteindruck von gestern ist erstmal richtig gut. Das nenne ich mal Revolution und nicht nur Evolution. Klar man muss sagen das man damit jetzt auch nur ein kleines bisschen die Konkurenz überholt hat aber der Sprung von der 13 zur Mission 1 Pro ist mehr als nur gewaltig.

    Genial finde ich, dass sowohl das alte Doppelladegerät als auch die Enduro 1 Akkus kompatibel bleiben, klar die Laufzeit ist dann entsprechend geringer aber man kann sie weiter nutzen, andersrum funktioniert der Enduro 2 auch in der GoPro 13 und erhöht dort entsprechend die Laufzeit.

    Bildqualität ist überragend, einziger für mich kleiner Wehrmutstropfen, 5.3K hat es wirklich nicht in die Kamera geschafft, entweder 4k oder 8k aber bei 8k ist keine Horizontsperre möglich und die Datenmengen sind schon sehr ordentlich. Bis zu 240 MBit/s sind möglich dqazu natürlich 10 Bit angeblich 14 Blendenstufen Dynamikumfang und wie mir scheint ein vernünftiges Wärmeableitsystem.

    Habe gestern auf den Weg nach Leipzig die GoPro für die ersten Testaufnahmen an die Windschutzscheibe gehangen und mit 8k/60 im neuen GP2 Log, in 10 Bit und mit maximaler Bitrate gefilmt und das bei direkter Sonneneinstrahlung, die Limitierung war keine Überhitzung sondern der Akku. Für mich ist das zwar nicht so wichtig, denn ich habe es sowieso noch nie geschafft eine GoPro zu überhitzen aber wahrscheinlich wird 8k bei mir 5.3k ersetzen um im Edit mehr Spielraum zu haben aber auch für das maximale an Details.

    Preislich muss jeder für sich bewerten, denn der Abstand zur Osmo Action 6 ist schon heftig. Da ich langjähriger Abonnent bin, habe ich mal wieder 100 € gespart aber muss natürlich das Abo jährlich bezahlen. Für mich im ersten Eindruck um einiges besser als die Ace Pro und Ace Pro 2 zu den Actioncams von DJi kann ich aus Mangel an Erfahrung nichts sagen.

    Aber Ahrung das ist nur ein erster Eindruck, nach ein bisschen probieren und spielen und den ersten Bewertungen der Bildqualität in Davinci Resolve. Fotos habe ich noch nicht probiert aber meine Vermutung war richtig, man kann mit 12 Megapixel seine Bilder aufnehmen, die 50 Megapixel sind hochgerechnet. RAW steht natürlich wieder zur Verfügung.

    Mit dem zusätzlichen Griff, ich habe ihn als Vorbesteller kostenlos dazu bekommen, kann ich aber auch hier bei der GoPro nicht wirklich viel anfangen, ist für mich genauso wenig nützlich wie schon bei der Ace Pro 2, ich sehe da keinen wirklichen Mehrwert aber vielleicht finde ich noch heraus was daran so besonders sein soll.

  • Schnittprogramm Davinci Resolve

    • Daniel N.
    • May 30, 2026 at 10:29 AM

    Mit der neusten Beta 4, sieht man jetzt auch, genau wie auch bei Videodateien, welche Fotos bereits in der Timeline sind, somit muss man nicht mehr zusätzlich mit Markern oder Fähnchen arbeiten.

  • GoPro Mission 1

    • Daniel N.
    • May 30, 2026 at 4:42 AM

    Das erste Firmwareupdate ist da und bringt die Kameras auf den Releasestand. Das Update für die Proversion beinhaltet folgende Punkte:

    Neueste Version


    MISSION 1 PRO v1.10 | 28. Mai 2026

    WICHTIGE FUNKTIONEN

    • Videos mit 8K60, 4K240 und 1080p480
    • 8K Open Gate
    • 32x Serienfoto Slo-Mo
    • HLG-HDR-Videos
    • 2x 4K-Zoom
    • 50-MP-Fotos
    • HyperSmooth-Videostabilisierung mit AutoBoost
    • Objektverfolgung
    • Bluetooth-Audiounterstützung
    • 1080p-Livestreaming
    • Nachteffekte
    • 10-Bit-Farben mit GP-Log2
    • Bis zu 240 Mbit/s Bitrate
    • Sprachsteuerung
    • 5 Stunden Akkulaufzeit

    Update erfolgt über die Quickapp oder manuell über diesen Link

  • Ist Fujifilm eine Chaoten-Firma?

    • Daniel N.
    • May 29, 2026 at 6:11 AM

    Danke für den sehr spannenden Einblick Lutz. Für mich sind das meiste böhmische Dörfer, da ich mich da nicht auskenne aber ist dennoch sehr interessant auch da mal einen "persönlichen" Eindruck zu bekommen.

  • Ist Fujifilm eine Chaoten-Firma?

    • Daniel N.
    • May 28, 2026 at 1:01 PM

    Qualitätsstreuungen gehören doch heute leider irgendwie auch schon dazu. Betrifft doch alle Firmen glaube ich, sehe ich ja bei uns hier. Trotzdem glaube ich so lange es nicht die Regel sondern eher die Ausnahme ist, passt das schon und gehört vielleicht auch heutzutage ein bisschen mit dazu. Was ich nicht so mag ist künstliche Verknappung aber ich bin im Fujiuniversum nicht zu hause um das bewerten zu können, ob das gemacht ist um diesen "Kult" zu erzeugen oder ob sie wirklich einfach sagen wir können nur das Produzieren was geht und erweitern die Kapazitäten aus kostengründen nicht auch um vielleicht in Zeiten wie diesen dauerhaft wirtschaftlich zu bleiben.

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