Wie viel Filmmaterialzeit habt/macht Ihr pro Tour?

  • Mit welchen Filmzeiten pro Sequenz kommt Ihr nach hause? 4

    1. - bis 3 Minuten (2) 50%
    2. - bis 10 Minuten (1) 25%
    3. - bis 60 Minuten (1) 25%
    4. - bis 6 Minuten (0) 0%
    5. - bis 12 Minuten (0) 0%
    6. - oder länger (0) 0%
    7. - Filmzeit in der Summe/Tour (0) 0%
    8. - bis 30 Minuten (0) 0%
    9. - bis 90 Minuten (0) 0%
    10. - oder länger (0) 0%

    Hallo zusammen,

    in versch. Livestreams und Videos von Usern in YT, höre ich als, dass sie 20-30 Minuten am Stück filmen.

    Da für manche Action Kameras das ein Problem ist, bzgl. Wärmeentwicklung, kommt für den ein oder anderen User, gewisse Hersteller nicht in Frage.

    Zur Info: Ich filme zu 99,9 % mit der GoPro 9. Den Rest mit meinen Nikon-Kameras.

    Ich komme von meinen unterschiedlichen Touren mit durchschnittlich 60 Minuten (kumuliert) Filmzeit nach hause und davon sind die einzelnen Sequenzen im durchschnitt 3-4 Minuten lang (Bei Makroaufnahmen mit Tablet können es mal 10 Minuten am Stück werden).

    Nehmen wir jetzt die Timelaps Aufnahmen aus der Umfrage heraus.

    Mich würde jetzt interessieren, mit welchen Zeit in der Summe und primär, mit welchen Einzelaufnahmezeiten Ihr nach hause kommt?

    Vielen Dank für eure Teilnahme :thumbs_up:

    Würde mich echt interessieren :eyes:

    Vielen Dank und viele Grüße Albert

    Meine Homepage:

    Fotobertl

  • Sequenzen von 3min oder darüber sind bei mir die absolute Ausnahme - es muss für mich gestalterisch wichtig sein bzw. wenn ich längeres Material brauch um z.B. eine "Zeitbrücke" zu bauen. Selbst eine An-oder Abmoderation dauert bei mir nie länger als 30s.

    Einzelne Aufnahmen sind bei mir kaum länger als 30s, eher laufen sie im Bereich bis ca. 15s. Wenn du dir meinen Kanal anschaust, dann weist du auch warum. Ich lege darauf Wert eine Geschichte so kurz wie möglich zu erzählen, selbst nicht viel zu labbern (mal abgesehen vom Voice Over) sondern Bilder sprechen zu lassen. Einzelne Filmsequenzen sind da kaum länger als 6s (auch bei Ausflügen/Wanderungen) - einmal gezeigtes wird nicht wiederholt, außer es gibt dafür gestalterisch Bedarf.

    Abschließend eine grundsätzliche Bemerkung dazu von mir (jeder kann das aber machen wie er möchte). Fast jeder YTer gestaltet Filme für mich zu lang - mal abgesehen von den ganzen "Erklärbärvideos), die sind - wie gesagt für mich - schon unerträglich lang und damit langweilig - ich schau sie daher auch nicht. Viele Videos mit einer sehr langen Laufzeit, auch sogenannte Vloggerbeiträge, sind sicher für den Urheber interessant und wecken beim Zuschauer ein gewisses Interesse (sieht man bei den Einschaltquoten) - woran das auch immer liegt.

    Ich bleibe auch zukünftig bei meiner Art der Videogestaltung - Hauptwerkzeug sind Systemkameras und da wo ich es für nötig erachte bzw. eine solche Kamera zu unhandlich wäre - ein GoPro oder für Luftaufnahmen die DJI Mini.

  • Hallo Albert ich kann da oben leider auch nicht wirklich abstimmen, weil es einfach so unterschiedlich ist. Habe dennoch bis 3 Minuten abgestimmt auch wenn ich die extrem weit von entfernt bin. In der Regel filme ich meine Takes nämlich unter einer Minute, filme aber in 4k/60 und habe so durch die Verlangsamung die Möglichkeit Zeiten zu strecken. Moderationen können auch mal länger sein, je nach Lust und Laune aber immer abhängig vom Thema. Bei Kundenprojekten, filme ich sehr oft sehr weit unter 30 Sekunden und erstelle dann Teaser, ähnlich wie ich es von unserer Kreuzfahrt gemacht habe. Da ging der Teaser etwas mehr als 6 Minuten bei Kundenaufträgen meistens unter 3 Minuten.

    Gestern waren wir im Zoo, da kamen 55 GB an Videomaterial zusammen aufgeteilt auf etwas mehr als 40 Dateien die eine maximale Filmlänge von 40 Sekunden haben, bis auf zwei Ausnahmen, als ich auf eine Reaktion des Tieres gewartet habe. Auf der Kreuzfahrt 10 Tage, kamen 1,7 Terrabyte Daten zusammen, Video und Foto, auch hier waren abgesehen von Timelapse und Timewarpse die Aufnahmen selten länger als 30 Sekunden. Viele kurze Takes bedeuten aber auch viel mehr Schnittarbeit. Für so ein Reisevideo wie man sie aktuell Sontags sehen kann, brauche ich etwa 20 bis 30 Stunden im Schnitt, was in etwa 10-15 Feierabende bedeutet von 1 bis 2 Stunden investierter Zeit aber und das ist das alles entscheidende für mich, es macht unfassbar viel Spaß und ich lerne mit jedem Video was dazu was mir an anderer Stelle dann wieder hilft.

  • Der Auslöser für die Umfrage war der erste Livestream von Murat. Da hatten es Pierre und auch Murat darüber, dass sie oft > 20 Minuten am Stück filmen und das bei der GoPro z. B. zu "Überhitzung " führt. Deshalb käme die GoPro nicht als Kauf in Frage.

    Das war der Auslöser für mein Interesse.

    Vielen Dank und viele Grüße Albert

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    Fotobertl

  • Ist das wirklich das Anwendungsgebiet einer Actioncam? Länger als 20 Minuten am Stück filmen, na ich habe das zumindest noch nie gemacht mit einer Actioncam. Zuletzt war dort aber auch die Rede davon das die GoPro nach 34 wegen Überhitzung bei einer Timelapse ausgegangen sein soll. Sowas hatte ich auch noch nie und ich habe die GoPro 11 auf dem Schiff knapp zwei Stunden laufen lassen und das jeden Tag 2x (Ein- und Ausfahrten aus den Fjorden), da gab es nie Probleme. Warum auch, bei einer Timelapse wird aller 2 oder 3 Sekunden ein Bild aufgenommen, wo soll da die Wärmeentwicklung herkommen, außer sie steht vielleicht bei 40° direkt in der Sonne. Anders ist es bei 5k/60 oder 4k/120 Videoaufnahme, klar überhitzt dann eine so kleine und wasserdichte Kamera, wo soll denn die Wärme hin? Wie gesagt das ist für solche Geschichten nicht die richtige Art von Kamera auch wenn die Actioncams von DJI da wohl länger durchhalten, ist das nicht das richtige Anwendungsgebiet.

    Ich hatte da auch am Wochenende mit Murat drüber gesprochen, seine letzte GoPro war und ist eine GoPro 8, Pierre hatte noch nie eine GoPro soweit ich das weiß, deswegen finde ich solche Diskussionen immer schwierig. Ich für meinen Teil nehme eine Systemkamera wenn ich länger filmen möchte und keine Actioncam, diese braucht halt zur Kühlung ausreichend schnelle Bewegung und den daraus resultierenden Wind und wenn man irgendwo in der Sonne steht und Stunden was erzählen will ist man mit einer Actioncam nicht gut beraten, also meine Meinung. Es gebe aber immer die Möglichkeit in Full HD zu filmen mit niedriger Framerate da hat man auch nicht so eine Wärmeentwicklung und auch keinen so hohen Akkuverbrauch dann könnte man länger filmen.

    Wie gesagt ich würde das nicht an einer GoPro festmachen das diese Überhitzt, sondern an der Anwendung, man isst ja auch nicht mit einer Gabel seine Suppe, sondern mit einem Löffel und so ist es auch beim Filmen, dass richtige Werkzeug für die entsprechende Anwendung, die Eierlegende Wollmilchsau gibt es einfach nicht.

  • Hallo Daniel, da gebe ich dir zu 100 % recht in deiner Ausführung.

    Pierre hatte gesagt, dass er deshalb keine GoPro gekauft hat.

    Ich weis, dass er kann hat.

    Ich bin ein neugieriger Mensch und möchte gerne wissen, wie lange andere am Stück filmen.

    Dann kann ich meinen Blickwinkel auf die gennannte Sache erweitern und besser einschätzen.

    Vielen Dank und viele Grüße Albert

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    Fotobertl

  • Servus.

    Da ich zu 99% mit der ActionCam filme sind meine Sequenzen meist nicht länger als 2 oder 3 Minuten. Aus den ganzen "Schnipseln" konstruiere ich den Film. Viele monieren bei den ActionCams das diese nach 20 Minuten überhitzen. Aber wer filmt schon mit der ActionCam länger als 10 Minuten...? Denke das die kleinen Cams auch nicht dafür konstruiert wurden. Ich habe die GoPro10 eine halbe Stunde laufen lassen, aber das war unbeabsichtigt, also nicht gewollt. Hat ihr aber nix getan, nur Brühwarm war sie dann....

    Ich hatte jetzt die Tage meine neue, Action4, auf dem Fahrrad benutzt, da waren es 12 Minuten bei 4k60. Hat ihr auch nix getan, war nur etwas Handwarm. Aber ich denke da war auch der Fahrtwind etwas unterstützend...

    Traurige Ausnahme: Die Action2! Die "glüht" schon nach 1 Minute Aufnahme.

    Gruß Richard

    :flag_Austria: Honor et Virtus :flag_Austria:

  • Aber wer filmt schon mit der ActionCam länger als 10 Minuten...?

    Na ja, wenn die Action (und da meine ich tatsächlich die) länger dauert - das ist zwar in den wenigsten Fällen so aber durchaus drin. Wenn ich in den Bergen unterwegs bin und tatsächlich "klettern" angesagt ist (sehr selten) dann lasse ich die GoPro (und auch nur in solchen Fällen kommt sie zur Anwendung) schon einmal über den gesamten Weg durchlaufen (Brust - oder Helmbefestigung), da man einfach keine Hand frei hat - aber selbst da nutze ich dann die Sprachsteuerung, zudem filme ich nur in 1080p, weil es mein bevorzugtes Ausgabeformat ist.

  • Herzlich Willkommen im Forum und Freude hier in unserem kleinen Kreis.

    Deine Aussage ist ganz sicher zu 100% richtig aber was hat das mit dem Thema zu tun und meinen Ausführungen rund um die Aufnahmelänge einzelner Videosequenzen?

  • Ich bin einer dieser Youtuber die das Wärmeverhalten der Kameras immer wieder zur Aussprache bringt. Ich sehe mich mit meinen Videos die öffentlich zur Verfügung stehen verpflichtet es immer wieder zu erwähnen das Actionkameras egal von welchem herstellet nun einmal damit ein Problem haben.

    Meine Videos werden von verschiedenen Altersgruppen angeschaut. Besonders Technik Videos können schon mal 500 bis 2000 Aufrufe bekommen. Hier die Kameras nur hochzuleben weil man nichts negatives dazu sagen möchte finde ich falsch.

    Es gibt Anwender die sich eine Action Kamera oder DJI Pocket kaufen um auch mal 20-30 Minuten am Stück zu filmen. Das kann diverse gründe haben, fakt ist das genau dann die kameras ausschalten könnten.

    Wenn ich Vlogge oder Cinematische aufnahmen mache... nehme ich natürlich nicht 20-30 Minuten am Stück auf. Was aber sein könnte, bei Wanderungen im Sommer die durchaus auch mal 5-6 Stunden gehen bei 30 C im Schatten?! Was machen die Kameras dann? Genau solche Dinge sollte man doch mal testen.

    Es ist in meinen Augen eine Verpflichtung es auch zu erwähnen. Trotzdem kann man ja sagen das es im eigenen gebrauch absolut keine Rolle spielt.


    P.S: Ich hatte zwei DJI Osmo Action 1 mal 50 Minuten laufen weil ich eine Zusammenkunft mit Freunden am Lagerfeuer gefilmt habe. DJI Osmo Actiom Kameras mit 4K 60 fps haben es damals (2019) ohne Probleme geschafft. War zum Beispiel ein Anwendungsbeispiel dafür das es doch mal Situationen gibt wo man länger filmt.

  • Alles richtig Murat und genau deswegen, sage ich in meinen Videos auch immer, ich kann nur die Dinge bewerten die ich auch für meinen Workflow brauche und nutze. Viele kommen in den Videos nicht so weit und hören das dann nicht aber ich kauf mir keine Kamera um diese dann auf Probleme hin auszuprobieren die eventuell jemand haben könnte der unsere Videos schaut, dafür fehlt mir die Zeit aber auch die Lust.

    Ich finde es aber absolut berechtigt und richtig wenn das jemand so macht wie du Murat.

    Da ich aber generell keine Kaufempfehlungen ausspreche, seh ich mich auch nicht genötigt jede Eventualität zu probieren und zu testen, ich zumindest habe da auch kein schlechtes Gewissen.

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